Die erste Besiedelung in dieser Gegend erfolgte im frühen Mittelalter, im wesentlichen um 1300 herum, wogegen Laucha schon eine frühere Gründung zu sein scheint.
Hier war einst eine Wasserburg, die die Herren von Laucha erbauen ließen. Diese spielten wiederum als Vögte und Schultheiße in der Geschichte Gothas eine gewisse Rolle.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts sind die Herren von Teutleben in Besitz der Burg Laucha. Diese war noch bis 1946 erhalten und stellte sich als zweistöckiges Weiherschloß dar. Es lag in einem Teich der 1900 zur Hälfte zugeschüttet wurde.
Wie ein verzaubertes Märchenschloß lag es inmitten das Parkes. Es stand auf einem steineren Sockelgeschoss, darüber das Hauptgeschoß und das etwas vorgelagerte Obergeschoss mit seinem großen Zeltdach. Noch sah man die bunten Butzenscheiben, das alte gotische Tor und die kleinen schmalen Fenster - ein Bild aus vergangener Zeit.

Caletti sagte in seiner Geschichte im Jahre 1780 über Laucha: "Seine Nachbarn sind gegen Morgen Fröttstädt, gegen Mittag Waltershausen, gegen Abend Langenhayn und gegen Mitternacht Mechterstädt. Der Ort liegt in einer Ebene, und es durchfließt ihn ein Bach, welcher gleichenfalls die Laucha heißt und 2 Mühlen treibt. Er kommt unter dem Namen Lauchaha bereits um 1039 vor. Die Fruchtbarkeit ist des umliegenden Bodens ist mittelmäßig ... "
Leider ist das Weiherschlößchen nicht mehr existent; trotzdem empfiehlt sich ein Besuch im Lauchaer Park, zumal man in seiner Gaststätte von freundlichen Wirtsleuten betreut wird.

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